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Grenzland im Querschnitt – grenzüberschreitende Identität, Sprache und Mobilität

2020 war das Jahr, in dem wir in Dänemark die Wiedervereinigung Nordschleswigs mit Dänemark oder – aus deutschem Blickwinkel betrachtet – die neue Grenzziehung vor 100 Jahren begingen, die letztendlich dem Grenzland Frieden und Verständigung brachte.

Die Coronapandemie erzwang indessen eine andere Art des Feierns, als wir es uns vorgestellt hatten – und gleichzeitig wurde die Frage offener oder geschlossener Grenzen plötzlich wieder aktuell und führte uns vor Augen, wie viele Beziehungen und Verbindungen es im Alltag über die Grenze hinweg eigentlich gibt.

Aber wie denkt die Bevölkerung beiderseits der Grenze im Jahr 2020 über die hiesigen Verhältnisse? Wie funktionieren die Dinge grenzüberschreitend in der Praxis? Damit wollen wir uns in dieser Analyse näher beschäftigen.

Die Studie zeigt z. B., dass von der Bevölkerung nördlich der Grenze 83 % und südlich der Grenze 75 % sehr oder teilweise der Meinung sind, dass wir vieles gemeinsam haben – wobei es zu denken gibt, dass immer mehr Menschen finden, dass die besonderen Qualitäten des Grenzlandes nicht richtig wahrgenommen werden. Genannt werden hier u. A. der ausgedehnte grenzüberschreitende
kulturelle Austausch, gute Bildungschancen, Gemeinschaftsgefühl und die wunderbare Landschaft.

Das sehe ich ganz genauso! Das Grenzland ist etwas Besonderes und hat Großartiges zu bieten. Ich kann nur dazu auffordern, sich die vielen Details der Studie einmal näher anzusehen – und sich ggf. zu noch mehr Zusammenarbeit und einem weiteren Ausbau bereits bestehender Beziehungen anregen zu lassen. Je mehr wir wissen, auch und gerade voneinander, desto besser können wir gegenseitig unsere grenzüberschreitenden Relationen und Kooperationen weiter stärken.